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Aktuelles aus dem Steuerrecht

Informationen zu aktuellen und steuerlichen Themen

Aktuelle Informationen zu Gesetzesänderungen und Gesetzesvorhaben sowie aktuellen steuerlichen Entwicklungen finden Sie auch in unseren monatlichen Informationsbriefen.


Jan
16

Kaufpreisaufteilung bei Grundstücken

Zwischen Käufern und Verkäufern von bebauten Grundstücken wird nicht selten im Kaufvertrag eine Aufteilung des Gesamtkaufpreises vereinbart, mit dem Ziel, dass der Erwerber des Grundstückes eine möglichst hohe Abschreibung für das Gebäude geltend machen kann.

Dazu hat der BFH in einem Urteil vom 16.09.2015, IX R 12/14 Stellung genommen.

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Jun
15
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Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GOBD) 2015

Die Finanzbehörde hat mit einem ausführlichen Erlass vom 14.11.2014 Grundsätze für die ordnungsmäßige Buchführung im Hinblick auf den zunehmenden Einsatz von IT bei der Buchführung aufgestellt und die bisherigen Grundsätze z.T. konkretisiert und verschärft.

Die GoBD konkretisieren die Ordnungsmäßigkeitsanforderungen der Finanzverwaltung an den Einsatz von IT bei der Buchführung und bei sonstigen Aufzeichnungen. Sie gelten ab dem 01.01.2015.

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Mär
15

Gewerbliche Infektion bei Freiberufler GbR

Erzielt eine freiberuflich tätige GbR (z.B. Ärzte-GbR, Rechtsanwalts-GbR) neben den Einkünften aus der selbständiger Tätigkeit noch zusätzliche gewerbliche Einkünfte wird die gesamte freiberufliche Tätigkeit in vollem Umfang in gewerbliches und damit gewerbesteuerpflichtiges Einkommen umqualifiziert. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat nun in drei Urteilen entschieden, ab welchem Umfang der gewerblichen Umsätze diese Rechtsfolge eintritt.

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Neuerungen durch das Mindestlohngesetz ab 2015 - Aufzeichnungspflichten

In der Presse wurde zum Jahresende 2014 bereits ausführlich auf die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes von 8,50 € ab dem 01.01.2015 berichtet.

Vielfach übersehen wird hierbei, dass Arbeitgeber neben der Überprüfung und ggf. Anpassung der vereinbarten Vergütungen noch zusätzliche, neue gesetzliche Verpflichtungen erfüllen müssen, die die staatlichen Kontrollorgane in die Lage versetzen sollen, die Einhaltung des Mindestlohngesetzes (MiLoG) zu überprüfen.

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Sep
14
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Handwerker: Rechnungsstellung bei Tätigkeit als Subunternehmer

Bei Werklieferungen und sonstigen Leistungen, die der Herstellung, Instandsetzung, Instandhaltung, Änderung oder Beseitigung von Bauwerken dienen (Bauleistungen) ist der Empfänger der Leistungen Steuerschuldner der Umsatzsteuer, wenn er selbst ein Unternehmer ist, der derartige Bauleistungen erbringt (§ 13b Abs. 2 Nr. 4 i.V.m. § 13b Abs. 5 Satz 2 UStG). Der Handwerker stellt seine Rechnung deshalb ohne Ausweis der Umsatzsteuer und vermerkt auf der Rechnung den Zusatz "Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers"

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Mär
14

Umsatzsteuerliche Gefahren bei Ausstellung von Quittungen

Ein Kleinunternehmer nutzte für die Ausstellung seiner Rechnungen einen Quittungsblock. Die Quittungen wiesen lediglich den Rechnungsendbetrag ohne Umsatzsteuer aus. In der vorgedruckten Zeile "inklusive _ % Umsatzsteuer" fügte der Kleinunternehmer jedoch den Steuersatz ein.

Der Bundesfinanzhof ging davon aus, dass bei einer Kleinbetragsrechnung bereits die Angabe des Steuersatzes als unberechtigter Umsatzsteuerausweis gem. § 14c Abs. 2 UStG gilt, mit der Folge dass der Unternehmer den unberechtigt ausgewiesenen Steuerbetrag an das Finanzamt abführen muss. (BFH-Urteil vom 25.09.2013 (XI - R 41/12)

Jul
13

Zahlungen zum Verzicht auf ein Wohnungsrecht als sofort abzugsfähige Werbungskosten

Der Bundesfinanzhof hat folgenden Fall entschieden:
Eine Mutter übertrug ihrem Sohn das von ihr selbst bewohnte Wohnhaus und behielt sich ein Wohnrecht zurück. Nachdem sie in eine Wohnung umziehen wollte, vereinbarte sie mit ihrem Sohn einen Verzicht auf ihr Wohnrecht. Im Gegenzug verpflichtete sich der Sohn, die Wohnungsmiete der Mutter zu bezahlen. Das frei gewordene Wohnhaus wurde sodann durch den Sohn vermietet. » weitere Informationen
Apr
13

Ordnungsmäßigkeit eines Fahrtenbuches

Der Bundesfinanzhof hat seine Rechtsprechung bestätigt, nach der ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch in gebundener oder jedenfalls in einer in sich geschlossenen Form geführt werden muss. Eine „Lose-Blatt-Sammlung“ ist nicht ordnungsgemäß, weil das Fahrtenbuch nachträglich verändert werden kann. So können beispielsweise einzelne Blätter neu geschrieben und ausgetauscht werden.
BFH-Beschluss vom 12.10.2012 BFH/NV 2013 S. 39